Handwerk |
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Man kann jeden Abenteurer, der durch die Länder von Hyborien reist, fragen, was es zum Überleben in dieser brutalen und wilden Welt braucht. Jeder wird wohl antworten, dass ein gutes Schwert das Wichtigste ist. Es sind nicht Dämonen, die einen in der Nacht heimsuchen und versuchen, einen die Augen rauszureißen. Es ist der Verrat der Menschen vor dem man sich in Acht nehmen muss. Unbewaffnet wird man es in Hyborien nicht weiter als bis auf den nächsten Friedhof schaffen. Aber es gibt auch noch andere Dinge, die genauso überzeugend sein können wie die scharfe Klinge eines Schwertes: bare Münze. Zinn, Kupfer, Silber und Gold – Münzen fließen durch die Städte der Zivilisation wie das Blut durch die Adern eines Mannes. Der stygische Händler heuert einige Assassine für eine handvoll Gold an, um seinen Konkurrenten los zu werden. Der aquilonische Noble hält politische Intrigen mit dem Versprechen auf Silber am leben. Der cimmerische Häuptling tauscht sein letztes Kupferstück gegen Essen ein, um seinen verhungernden Stamm zu ernähren. Für die Spieler gibt es verschiedene Wege um zu etwas Geld zu kommen. Man kann sich in die unbekannte Weite aufmachen und für bedürftige Menschen Aufgaben erledigen. Man kann Unschuldige ermorden und ihnen alle Wertgegenstände abnehmen. Oder vielleicht bevorzugt man, auf die Jagd zu gehen und die Felle zu verkaufen? Oder man lernt ein Handwerk und benutzt seine Hände um etwas herzustellen, das andere benötigen. Ein Handwerker werden Sobald die benötigte Stufe erreicht wurde, um ein Handwerker zu werden (im Moment ist dies die Stufe 40 aber dies kann im Verlauf der Betatests noch ändern), wird man sich auf die Suche nach einem Lehrer machen müssen, der einen das Handwerk lehrt. Dieser Lehrer wird so zum Mentor auf dem langen Weg, der vor einem liegt. Er wird einen auf verschiedenste Questen schicken, auf denen man seine Begabung als Handwerker unter Beweis stellen muss. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass man sich für eine Handwerkskunst entscheiden muss. Diese Wahl muss also weise getroffen werden, bevor man sich einen Mentor aussucht. Die verschiedenen Handwerkskünste in Age of Conan sind:
Wir haben versucht, Handwerk so intuitiv wie möglich zu machen aber gleichzeitig ein gewisses Maß an Herausforderung beizubehalten und so das Weiterkommen unterhaltsam zu gestalten. Um einen Gegenstand herzustellen, braucht man lediglich das Rezeptbuch hervor zu holen und auf den gewünschten Gegenstand zu klicken. Wenn die dazu nötigen Rohstoffe im Inventory verfügbar sind, wird der Gegenstand erstellt. Es gibt hier jedoch einige Ausnahmen, da einige der höherstufigen Gegenstände voraussetzen, dass die eigene Gilde über eine Spielerstadt verfügt und darin auch bestimmte Gebäude vorhanden sind. Zum Beispiel benötigt man für die Herstellung hochstufiger Tränke in der eigenen Gildenstadt ein „Alchemielabor“ Sobald man sich für ein Handwerk entschieden hat, wird man erst klein Anfangen und eigentlich noch keine Ahnung haben, wie man irgendwelche Gegenstände herstellt. Ganz zu schweigen von Gegenständen, die irgendjemand auch wirklich braucht. Nun ist es an der Zeit seinem Lehrer zu beweisen, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Nur so wird man über die Zeit lernen, wie immer bessere Gegenstände hergestellt werden können. Das Sammeln von Rohstoffen Die verschiedenen Sammelberufe sind:
Ein Alchemist geht nicht selber nach draußen um die Zutaten für seine Tränke zu sammeln. Stattdessen können die verschiedenen Ingredienzen auf getöteten Gegnern gefunden werden. Das gilt auch für Juwelen, welche die Juwelenschneider benötigen. Einer der Gründe dafür, weshalb wir das so gelöst haben, ist, dass wir eine gewisse Abhängigkeit zwischen Handwerkern und Abenteurern schaffen wollten. Dies sollte es für alle Beteiligten etwas interessanter machen. Eine andere Abhängigkeit in diesem Zusammenhang bildet der Fakt, dass nur von Spielern hergestellte Gegenstände mit Juwelen besetzt werden können. Ein Abenteurer wird also mit dem in einem dunklen Verlies gefundenen Juwel zu einem Waffenschmied rennen und ihn bitten, eine Waffe zu schmieden. Danach wird er mit dieser Waffe zu einem Juwelenschneider gehen, damit dieser das Juwel in das Schwert einarbeitet. Über Juwelen können Gegenstände individuell verändert werden. Gegenstände, die von besiegten Gegner stammen, können nicht verändert werden. Ein zentrales Element des Rohstoffbeschaffungs-Systems sind die seltenen Rohstoffe. Während man Rohmaterialien gewinnt, besteht eine kleine Chance, dass eine seltene Version eines Materials gefunden wird. Das Benutzen dieser seltenen Rohstoffe während der Herstellung eines Gegenstandes, erlaubt es dem Handwerker, eine spezielle Version dieses Gegenstandes zu kreieren. Solche Gegenstände haben zusätzliche Boni wie zum Beispiel mehr Juwelensockel, in die ein Juwelenschneider mehrere Juwelen einarbeiten kann. So ist es einem Handwerker möglich, durch den Einsatz von verschiedenen Juwelen und seltenen Rohstoffen äußerst wirkungsvolle und einzigartige Gegenstände herzustellen. Wir haben uns entschieden, Spielern die Möglichkeit zu geben, alle diese Sammelberufe erlernen zu können, weil Rohstoffe in vielen Belangen des Gameplay von Age of Conan wichtig sind. Es wird zum Beispiel auch nötig sein, Rohstoffe in die Gildenstadt zu stecken, um für den Unterhalt der Stadt aufzukommen. Fortschritt Der Fortschritt ist in Stufen unterteilt. Man beginnt mit der ersten Handwerksstufe, welche einfache Gegenstände und Rohstoffe beinhaltet. Man wird eine gewisse Stufe benötigen, um die nächste Handwerksstufe erreichen zu können. Jede Handwerksstufe beinhaltet verschiedene Aufgaben (Quests). Das Erfüllen dieser Aufgaben bringt neue Rezepte für Gegenstände und neue Rohstoffe, die gewonnen werden können. Wenn man zum Beispiel mit dem Handwerk der Alchemie neu begonnen hat, wird einem der Lehrer beibringen, wie man „Grobe Heilmittel“ herstellt. Eine der ersten Aufgaben wird darin bestehen, eine Reihe von solchen „Groben Heilmitteln“ für seinen Lehrer zu erstellen. Als Belohnung dafür wird einem der Lehrer danach zeigen, wie man „Allgemeine Heilmittel“ herstellt. In dieser ersten Handwerksstufe, die mit Stufe 40 begonnen werden kann, lernt man also, wie „Grobe“ und „Allgemeine Tränke“ hergestellt werden können. Bei Erreichen der Stufe 50, kann dann die zweite Handwerksstufe angegangen werden. Dort lernt man dann die Herstellung von „Veredelten Tränken“. Genau gleich funktioniert dies auch mit der Rohstoffbeschaffung. Der Steinhauer beginnt in der ersten Sammelstufe damit, Sandstein zu gewinnen. Er wird aber bald Fortschritte machen und Adamant und Basalt finden können, wenn er einige Aufgaben in den höheren Sammelstufen erfüllt hat. Wir haben diesen Ansatz gewählt, weil wir verhindern wollen, dass der Fortschritt nur durch mühsame und langweilige Plackerei von statten geht. Anstatt also hundert Mal den selben Trank herzustellen, wird man durch eine Geschichte geführt, die nebenbei auch noch heftig Erfahrungspunkte bringt. Harte Arbeit macht sich bezahlt Handelsposten in Age of Conan sind in etwa mit den Auktionshäusern anderer Spiele zu vergleichen. Handelsposten können in Städten und auch Spielerstädten gefunden werden. Wer auf einen solchen Handelsposten klickt, bekommt ein Fenster angezeigt, in welchem die Bankfächer, die Nachrichten und ein Marktplatz dargestellt werden. Im Marktplatz können Gegenstände gekauft und zum Verkauf angeboten werden. Um selbst hergestellt Gegenstände zu verkaufen, legt man diese einfach in die Bank, markiert sie „zum Verkauf“ und gibt einen Verkaufspreis an. Ein anderer Spieler wird dann die Möglichkeit haben, den Gegenstand zu erstehen. Ein wichtiger Aspekt der Handelsposten ist, dass sie ebne keine Auktionshäuser sind. Es gibt keine Auktionen und keine Gebote. Man bietet etwas zu einem bestimmten Preis zum Verkauf an und entweder kauft jemand den Gegenstand für diesen Preis oder nicht. Das macht den Handel sicher interessant und der Markt wird sich jeweils schnell anpassen müssen. Am Ende des Tages wird man dann um einige Goldmünzen reicher den Heimweg antreten und stolz darauf sein, dass man es wieder mal geschafft hat, ein anständiges Leben zu führen – ohne immer gleich jemandem den Kopf abschlagen zu müssen.
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